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Studienmöglichkeiten im Gesundheitswesen

March 5th, 2012 in Spezial by admin

AbschlussIm Bereich Gesundheit und Pflege gibt es außer einem Medizinstudium noch mehr Studienmöglichkeiten. Die Studiengänge Gesundheitsmanagement und Pflegemanagement werden in immer mehr Fachhochschulen und Universitäten, oft auch als Fernstudium angeboten. Neben wirtschaftlichen Kompetenzen werden wissenschaftlich fundierte Grundlagen in der Gesundheitsversorgung und -förderung vor ökonomischem, gesellschaftlichem und sozialem Hintergrund vermittelt. Der übergeordnete Bereich des Gesundheitswesens gliedert sich in verschiedene Disziplinen und Teilbereiche, die sehr umfassend und vielfältig sind. Neben den bereits genannten Management-Studiengängen gehören beispielsweise die Fächer Gesundheitswissenschaften oder Public Health, Pflegewissenschaft oder auch Biotechnologie dazu.

Gesundheitswesen als bedeutender Wirtschaftszweig

Im Zuge der kontinuierlichen Verbesserung medizinischer Versorgungsmöglichkeiten, differenzierter Forschung einhergehend mit technischem Fortschritt und der demografischen Entwicklung dahingehend, dass Menschen immer älter werden, ist das Gesundheitswesen zu einem der bedeutendsten Wirtschaftszweige geworden. Die moderne Gesellschaft entwickelt mehr und mehr individuelles Körper- und Gesundheitsbewusstsein und nimmt deshalb zunehmend Angebote im Wellness-, Fitness- und Ernährungsbereich wahr. Die gesteigerte Nachfrage nach pflegenden und gesundheitsfördernden Maßnahmen bringt die Notwendigkeit mit sich, das Angebot auszubauen. Dadurch werden neue Arbeitsplätze geschaffen. Ein Studium im Bereich Gesundheitswesen verspricht gerade deswegen sehr gute Zukunftsaussichten.

Studienmöglichkeiten im Bereich Gesundheit

Um die Karrierechancen zu steigern, bietet sich vor allem ein Duales Studium wie Pflege oder Gesundheitsmanagement oder ein berufsbegleitendes Fernstudium für diejenigen an, die bereits einen Beruf erlernt haben.

Das Duale Studieren zeichnet sich durch die enge Verbindung von Theorie und Praxis aus. Abwechselnd werden in einem Bildungsinstitut theoretische Kenntnisse erlernt und anschließend in einem kooperierenden Betrieb praktisch angewandt. Das in einer Hochschule, Akademie oder einer sonstigen Bildungseinrichtung erworbene Fachwissen kann so sehr zeitnah in die Praxis umgesetzt werden. Weitere Vorteile sind zum Beispiel die vergleichsweise kurze Ausbildungsdauer, häufig auch eine Ausbildungsvergütung im Betrieb und der Erwerb von zusätzlichen Qualifikationen. Nicht zuletzt bestehen dazu gute Chancen, bei entsprechender Leistung im Ausbildungsbetrieb direkt übernommen zu werden.

Bundesweit bestehen vielfältige Möglichkeiten eines Dualen Studiums im Bereich Gesundheitswesen. An diversen Fachhochschulen oder Universitäten wie der DHBW kann man einen regulären Hochschulabschluss erlangen, ebenso in vielen Berufsakademien. Eine Vielzahl an weiteren Bildungseinrichtungen vergibt zwar keinen Hochschulabschluss, vermittelt jedoch ein hohes Bildungsniveau und einen anerkannten Abschluss.

Für wen eignet sich ein Fernstudium?

Ein berufsbegleitendes Studium eignet sich bestens für bereits im Beruf stehende, ihre berufliche Position durch eine weitere Qualifikation zu verbessern. Das Unternehmen muss hierbei nicht mit der Bildungseinrichtung kooperieren. Häufig beteiligen sich die Arbeitgeber jedoch an den Kosten für das Studium.

Ein Fernstudium hat den Vorteil von zeitlicher und örtlicher Flexibilität, was Berufstätigen besonders zugute kommt. Im Selbstmanagement kann die Lernzeit individuell eingeteilt werden. Durchschnittlich handelt es sich um einen Arbeitsaufwand von etwa 20 Stunden pro Woche.
Durch ein Fernstudium können im Vergleich zu Präsenzstudien gleichwertige Abschlüsse erworben werden.

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