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Homöopathie bei Erkältung

December 12th, 2011 in Homöopathie by admin

MedizinZur kalten Jahreszeit beginnt wieder die Zeit der Erkältungsinfekte mit Husten, Schnupfen und Halsschmerzen. In den Büros und Kindergärten verbreiten sich die Viren und Bakterien in rasanter Geschwindigkeit. Schnell landet so gleich mal die ganze Familie krank im Bett. Um dies zu verhindern setzen die meisten natürlich auf bekannte Medikamente aus der Apotheke. Wer ein gespaltenes Verhältnis zu den Medikamenten der Pharmaindustrie hat, der kann z.B. bei leichten Infekten der oberen Luftwege auch auf homöopathische Mittel zurück greifen. Diese alternativmedizinische Behandlungsmethode beruht auf den Lehren des deutschen Arztes Samuel Hahnemann, der davon ausging, das Ähnliches durch Ähnliches geheilt wird. Die meisten homöopathischen Mittel werden in Form von Globuli (kleine Kügelchen) oder als Tropfen verabreicht.

Bei Husten muss unterschieden werden, ob der Husten trocken ist oder produktiv ist. Bei trockenem Husten wird Ihnen Bryonia oder Spongia empfohlen. Das lindert den Reizhusten und fördert die Schleimproduktion. Bei produktivem Husten sollte die Schleimproduktion reguliert werden, hier heißt der empfohlene Wirkstoff Antimonium sulfuratum aurantiacum.
Auch bei Schnupfen gibt es unterschiedliche Wirkstoffe, abhängig von der Art des Schnupfens. Allium cepa und Nux vomica nehmen Sie, wenn die Nase ständig läuft. Sabadilla wird eingenommen bei häufigem Niesen und zäher Schleimproduktion.

Bei Halsschmerzen wird der Extrakt Phytolacca eingenommen. Heiserkeit tritt meistens in Verbindung mit trockenem Husten und Halsschmerzen auf, hier sind die Wirkstoffe dann identisch. Bei ersten Anzeichen einer Erkältungserkrankung können Sie einen Therapieversuch mit Umckaloabo Tropfen durchführen. Eventuell werden Ihre Erkältungserscheinungen so schon ausreichend gelindert. Selbst bei akuter Bronchitis soll man diese Lösung einsetzen können.

Homöopathische Behandlungen eignen sich besonders gut für Kinder, da die Extrakte meistens leicht süßlich schmecken und daher von Kindern gerne eingenommen werden. Auch die Form der Darreichung macht es Eltern oft leichter die Kinder zur Einnahme zu überreden. Kommt es hingegen zu schweren, fieberhaften Infekten, so sollten Sie auf jeden Fall Ihren Hausarzt aufsuchen.

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