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Gesetzliche und private Krankenversicherung im Vergleich

December 14th, 2011 in Spezial by admin

In Deutschland gibt es zwei Formen der Krankenversicherung – die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) und die private Krankenversicherung (PKV). Die meisten Personen sind bei der GKV versichert, die nur einen medizinischen Grundschutz bietet. Somit profitieren nur wenige Menschen von den deutlich besseren Leistungen der Privaten. Allerdings kann grundsätzlich jedes GKV-Mitglied private Krankenzusatzversicherungen abschließen und damit seinen Versicherungsschutz stark erhöhen.

Gesetzliche Krankenversicherung
Die meisten Leistungen bei allen gesetzlichen Krankenkassen sind gesetzlich vorgegeben. Laut Gesetzgebung dürfen diese das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Sind Sie gesetzlich krankenversichert, erhalten Sie beim Arzt, Zahnarzt oder im Krankenhaus demnach keine Sonderleistungen.

Der von Ihnen zu zahlende Monatsbeitrag richtet sich nach Ihrem Einkommen und dem gesetzlich bestimmten Beitragssatz. Der allgemeine Beitragssatz liegt derzeit bei 15,5 Prozent. Als Arbeitnehmer müssen Sie 8,2 Prozent Ihres Bruttoeinkommens monatlich an Ihre GKV abführen. Der Arbeitgeber zahlt die restlichen 7,3 Prozent.

Krankenkassen, bei denen die monatlichen Beiträge nicht zur Deckung ihrer Kosten ausreichen, erheben eine monatliche Zusatzgebühr. Deren Höhe ist einkommensunabhängig und wird von der Krankenkasse individuell bestimmt. Da vielen Anbietern trotz Zusatzgebühren finanzielle Probleme nicht erspart bleiben, kam es in jüngerer Vergangenheit zu vielen Schließungen und Fusionen.

Private Krankenversicherung
Nur wenige Personen sind zum Abschluss einer privaten Krankenvollversicherung berechtigt. Hierzu gehören unter anderem Studenten, Beamte und viele Selbständige. Auch als Angestellter können Sie der Privaten beitreten, falls Ihr Gehalt über der Versicherungspflichtgrenze liegt. 2011 heißt dies, dass Ihr jährliches Einkommen mindestens 49.500 Euro brutto betragen muss. 2012 wird die Versicherungspflichtgrenze auf 50.850 Euro angehoben.

Gerade für Besserverdiener ist die PKV oft preisgünstiger als die GKV. Grund ist, dass bei der Privaten die Beiträge unabhängig vom Einkommen sind. Entscheidend für die Beitragsberechnung sind stattdessen Merkmale, die das Krankheitsrisiko bestimmen. Dazu zählen unter anderem der Beruf, das Alter und der Gesundheitszustand. Mit steigendem Alter steigen auch die Beiträge für einen Privatversicherten.

Allgemein ist die private Krankenversicherung vor allem attraktiv, da sie bessere Leistungen bietet als die Gesetzliche. Nur bei der Privaten sind Sonderleistungen wie die Chefarztbehandlung und eine umfassende Kostenübernahme bei Sehhilfen und Zahnersatz möglich.

Krankenzusatzversicherung
Können oder wollen Sie keine PKV abschließen, können Sie Ihren Versicherungsschutz durch Krankenzusatzversicherungen ausbauen. Auch dadurch sind viele Extraleistungen beim Arzt, beim Zahnarzt und im Krankenhaus möglich.

Weitere Informationen zum Thema Krankenversicherung finden Sie auf krankenversicherung.net.

One Comment

[...] Wer online über einen Vergleich ein Darlehen sucht, wird zuerst für den Kredit Zinsen berechnen. Im Rahmen eines Kreditvergleiches beispielsweise auf Kleinkredite.net ist dies nicht weiter schwierig. Im Gegensatz zu einer privaten Krankenversicherung sind die Leistungen nicht ganz so entscheidend, dennoch kommt es auch bei einem Darlehensvergleich auf mehr an, als nur für den Kredit Zinsen zu berechnen. Die Details zu den Kreditbedingungen können durchaus voneinander stark abweichen. Kreditnehmer sollten daher im Vorfeld prüfen, welche Dinge für sie wichtig sind und verschiedene Versicherungen vergleichen. [...]

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