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Gerstenkorn im Auge

December 9th, 2011 in Gesundheittipps by admin

Was ist ein Gerstenkorn?

Das Gerstenkorn, auch unter dem Namen Hordeolum bekannt, ist eine gutartige, aber entzündliche Verdickungen am Augenlid. Es entsteht durch Bakterien, die sich in Lidranddrüsen einnisten.

Symptome der Erkrankung

Nachdem Einnisten der Bakterien bildet sich Eiter im Lid. Das Auge schmerzt, ist gerötet und schwillt an. Wer sowieso schon ständig mit Lidrandentzündugen zu tun hat, ist besonders gefährdet auch öfter ein Gerstenkorn zu bekommen. Aber auch, wenn man mit trockenen Augen zu tun hat, kann sich ein Gerstenkorn häufiger entwickeln.

Verlauf der Erkrankung

Im Gegensatz zum Hagelkorn, handelt es sich beim Gerstenkorn um eine akute Erkrankung. Nach etwa einer Woche platzt es auf. Im Prinzip kann man es mit einem ganz normalen Pickel vergleichen, der nach dem Aufplatzen verheilt, ohne große Folgeschäden zu hinterlassen. Das Gerstenkorn bleibt allerdings nur dann so harmlos, wenn man rigoros die Finger davon lässt. Es muss in Ruhe reifen und dann von alleine aufplatzen können.

Komplikationen der Erkrankung

Wenn man versucht diesen Vorgang zu unterbrechen oder zu beschleunigen, kann das böse Folgen haben. Denn Drücken oder Quetschen des Gerstenkorns lässt im ungünstigsten Fall die Eiterbakterien in die Blutbahn gelangen.
Dann können sie mit dem Blut in das Innere des Schädels transportiert werden.
Es kann zu lebensgefährlichen Komplikationen kommen und eine eitrige Hirnhautentzündung kann die Folge sein.

Gerstenkorn Behandlung

Eine spezielle Therapie ist bei einem Gerstenkorn eigentlich gar nicht erforderlich.
Man kann allerdings bei der Behandlung eines Gerstenkorns, antibiotikahaltige Tropfen und Salben einsetzen und verhindert damit eine Ausbreitung der Bakterien. Damit erreicht man, dass die Infektion sich nicht verschlimmert.

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