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Ergonomisch arbeiten: Von Stühlen, Tischen und Bildschirmen

April 10th, 2015 in Gesundheittipps by Hannes

RückenschmerzenImmer mehr Menschen müssen in ihrem Job noch körperlich arbeiten. Viele arbeiten im Büro oder müssen zumindest einige Stunden täglich am PC arbeiten, was sich zwar recht gemütlich anhört, jedoch gesundheitliche Folgen haben kann. Rückenschmerzen und Nackenverspannungen sind dadurch zu klassischen Volkskrankheiten geworden, mit denen jeder zumindest gelegentlich kämpfen muss. Um das Schlimmste verhindern zu können, kommt es unter anderem auf die richtige Haltung an. Zudem empfiehlt sich die Nutzung eines ergonomischen Büromobiliars.

Eine Wohltat für Rücken und Nacken

Ein ergonomischer Stuhl zählt zu den ersten Investitionen, die von Personen getätigt werden sollten, die täglich mehrere Stunden im Sitzen verbringen. Diese Stühle sind auf das Arbeiten am Schreibtisch, was eigentlich eine unnatürliche Position ist, hin optimiert und können Rückenschmerzen, Verspannungen oder sogar einem Bandscheibenvorfall entgegenwirken. Zwingend erforderlich für einen ergonomischen Bürostuhl ist die Möglichkeit, zahlreiche Einstellungen selber mit wenigen Handgriffen durchführen zu können. So sollten Sitzhöhe und Sitzneigung stufenlos den eigenen Bedürfnissen angepasst werden können. Einige Modelle verfügen über mehrere Federelemente, die sich bis zu einem bestimmten Punkt selber an die Sitzposition anpassen. Eine besonders innovative Sitzlösung bieten hockerartige Bürostühle wie der Aeris Swopper. Diese kommen neben dem Dämpfer mit einer zusätzlichen Feder, die dem Körper eine größere Bewegungsfreiheit bieten soll. Da derartige Hocker ohne Lehne den Büroarbeiter zwingen selbstständig das Gleichgewicht zu halten, sorgen die Stühle zudem dafür dass er seine optimale Sitzposition ganz natürlich einnimmt. Jedoch besteht die Möglichkeit den Aeris Swopper mit Rücken- und Armlehne zu erweitern.

Der Tag am PC

Die Sitzhöhe lässt sich zwar mit vielen Bürostühlen regulieren, dennoch sollte auch der Arbeitstisch nicht zu hoch oder tief sein. Um die ideale Sitzhöhe zu finden, sollten Unter- und Oberschenkel rechtwinklig zueinander stehen, was auch für Ober- und Unterarme gilt. Auch wenn diese Position stimmt, beugt sich die Wirbelsäule automatisch in eine belastende Stellung, wenn der Monitor zu tief positioniert ist. Besonders beim Arbeiten mit Notebooks wird gerne zu häufig zu sehr nach unten geschaut. Neben der Höhe sollte auch der Abstand zum Display eingehalten werden. Ein halber Meter gilt hier als Untergrenze. Doch dynamischen Sitzen ist im Büroalltag nicht die einzige Maßnahme, um Rückenschmerzen und Verspannungen entgegenzuwirken. Gelegentlich sollte für Abwechslung gesorgt werden. Da der Mensch einfach nicht zum stundenlangen Dauersitzen geschaffen wurde, empfehlen sich auch im Büro einige Minuten Bewegung. So sollte vor Arbeitsbeginn ein kleines Dehnungsprogramm durchgeführt werden, dass auch zwischendurch fortgesetzt werden kann.

Fazit: Menschen in Bürojobs sind nahezu prädestiniert, um spätestens nach einigen Jahren über Schmerzen im Rücken zu klagen oder immer wieder an schmerzhaften Nackenverspannungen zu leiden. Mit gut einstellbaren Stühlen, Tischen und richtig positionierten Displays lässt sich Wirbelsäule und Muskulatur im Nackenbereich schonen, wobei auch so viel Bewegung wie möglich in den Arbeitsalltag eingeplant werden sollte.

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