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Die digitale Volumen-Tomografie revolutioniert die Zahnmedizin

July 9th, 2012 in Spezial by admin

Die digitale Volumentomographie revolutioniert die Diagnostik im Bereich Kiefer und Zähne. Das neue Verfahren führt zu einer genauen Veranschaulichung von Zähnen, Zahnwurzeln und Wurzelkanälen sowie zu der Darstellung aller Kieferknochen.

Es löst zunehmend die konventionelle Form des Röntgens in der Zahnmedizin sowie in der Kieferchirurgie ab. Die digitale Volumentomographie erleichtert Medizinern eine Diagnose, die Planung von Eingriffen sowie die Durchführung von geeigneten Therapiemaßnahmen.

Ein großer Vorteil für die Gesundheit der Patienten ist, dass das Verfahren mit einer deutlich geringeren Strahlenbelastung auskommt und dabei hoch aufgelöste Aufnahmen des Kopf-, Hals- und Kieferbereichs liefert.

Ein Scan genügt

Der Patient wird bei der digitalen Volumentomografie von dem Gerät nur einmalig umkreist. Innerhalb weniger Sekunden entstehen viele dünne Querschnittbilder. In ihrer Gesamtheit wird anschließend ein dreidimensionales Bild abgebildet, welches knöcherne Strukturen konisch darstellt. Metallische Restaurationen sowie Kronen, Brücken und Füllungen stören das Ergebnis nicht. Bei Röntgenaufnahmen führen diese Faktoren regelmäßig zu erheblichen Störungen in den Aufnahmen, die eine Diagnose erschweren.

Präzise Abbildung und Behandlung auch von kleineren medizinischen Problemstellungen möglich

Die Computertomografie ist in der Medizin seit Jahren das Standardwerkzeug zur Veranschaulichung von gesundheitlichen Problemen, die in der Regel zu größeren Eingriffen führen. In der Zahnmedizin und Kieferchirurgie wird die 3D-Diagnostik bisher bei schweren Indikationen wie Frakturen oder Tumoren angewandt. Die Strahlenbelastung ist für kleinere zahnmedizinische Fragestellungen zu groß, so dass hier auf Röntgenaufnahmen und klassische Tomografien zurückgegriffen wird. Die Infos über digitale Volumentomographie führen nun zu einer häufigeren Verwendung einer 3D-Diagnostik.

Im Bereich der Implantologie verhilft das Verfahren zur besseren Beurteilung des Knochenangebots im Kiefer. Die Position von Implantaten kann schon vor einem Eingriff exakt bestimmt werden. Die Kieferchirurgie profitiert von der detaillierten Darstellung von Kiefer- und Zahnfehlstellungen, welche eine genaue Planung von Korrekturmaßnahmen ermöglicht. Das Verfahren der digitalen Volumen-Tomografie verhilft Zahnheilkundlern zu einer genauen Problemdiagnose und zur schnelleren Einleitung geeigneter Therapien. Patienten können Eingriffe durch die bessere Visualisierung der Problematik einfacher verstehen.

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