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Das Wichtigste über Biofeedback

September 23rd, 2011 in Gesundheitsnews by admin

DNADer Begriff Biofeedback (aus dem altgriech. u.engl.) beschreibt die Methode, Veränderungen biologischer Vorgänge im menschlichen Körper durch Technik/Elektronik sichtbar werden zu lassen und dadurch dem Patienten besser bewusst zu machen.
Die Technik hat hierfür kleine tragbare Geräte für geringe Messwerte sowie Hochfrequenzgeräte für Mehrfachmessungen parat.
Die Einsatzmöglichkeiten von Biofeedback sind vielfältig und werden u.a. in der Verhaltens- und Lerntherapie angewandt.
Messungen von Körperfunktionen, z.B. Puls, Atem, Gehirnwellen, Hautwerte, können als Töne oder Graphiken auf einem Bildschirm sichtbar gemacht werden.
Dazu trägt der Patient an einem Finger eine Messsonde, die über die Hautwerte seine momentane nervliche Anspannung misst und darstellt. Genauso können Atemkurve und Muskelanspannung im Kopf-Nackenbereich dargestellt werden.
Wenn der Patient den Unterschied zwischen Anspannung und Entspannung sieht, kann er viele Körperfunktionen besser regulieren
Da über Biofeedback psycho-physiologische Zusammenhänge deutlich werden, also welche Auswirkungen schön oder negativ erinnerte Ereignisse auf den menschlichen Körper haben können, lernt der Patient, beispielsweise durch Veränderung seines Atemmusters sein vegetatives Nervensystem zu beeinflussen. Die Sichtbarmachung der Parameter auf dem Computerbildschirm verstärkt seine Motivation, unangenehme Alltagssituationen besser als bisher zu meistern.
Der Einsatz von Biofeedback hat sich auch in der Behandlung von Depressionen, Migräne, Bluthochdruck, ADHS, Tinnitus, und Stressmanagement bewährt.
Die Anwendung von Biofeedback setzt eine qualifizierte Aus- und Weiterbildung zum Biofeedbacktherapeuten voraus.
In Deutschland bietet die “Europäische Biofeedback-Akademie” (BFA) diese Ausbildung an, die auch von der Deutschen Ärztekammer anerkannt wird.

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