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Aphrodisiaka – nun auch für Frauen?

January 5th, 2012 in Natur by admin

Aphrodite die griechische Lustgöttin wurde in der antike von Frauen und Männern angebet wenn es mal wieder an Romantik im ehelichen Bett fehlte. Auch heute beschäftigen sich zahlreiche Autoren und vor allem Pharmaunternehmen mit der Lust an der Lust. Die männliche Potenzstörung kann mittlerweile behandelt werden, die Frauen warten bisher leider vergeblich auf Hilfe.

Tigerhoden und Co

Schon die alten Chinesen versuchten mit manch skurrilem „Nahrungsmittel“ die Potenz zu stärken. Ob Haifischflossensuppe oder Tigerhoden wirklich helfen möchte hierzulande kaum jemand ausprobieren. Dann doch lieber die Französische Variante mit Artischocken als Vorspeise und Erdbeeren im Schokomantel zum Dessert. Auch Austern werden immer wieder als Aphrodisiakum beworben, jedoch mit fraglicher Wirkung.

Die Kräuterküchen haben ebenfalls so einiges an pflanzlichen Potenzmitteln zu bieten. Sauerampfer, Diestelöl und die Muskatnuss werden schon seit Jahrhunderten als Aphrodisiakum  konsumiert. Doch hilft es wirklich? Die Pharmaindustrie kann wenigstens Garantien geben.

Potenzmittel durch Zufall entdeckt

Die Pharmaindustrie hat den Markt der Potenzmittel seit langem für sich entdeckt. Wenn auch auf Umwegen. Die kleine blaue Pille Namens Viagra erzielt jedes Jahr Rekordumsätze. Dabei war die Potenzfördernde Wirkung eher ein Zufallsprodukt. Das als Herzmittel getestete Medikament zeigte bei ersten Studien erstaunliche Wirkung. Die Probanden berichteten von spontanen Erektionen die beträchtlich lang anhielten. Leider konnten die Testpersonen nicht viel Freude an dem Medikament entwickeln, da es sich um Gefängnisinsassen handelte.

Doch wie sieht es mit der weiblichen Libidoforschung aus? Bislang gab es zu diesem Thema nicht mal besonders viel Forschung. Es scheint jedoch Hoffnung zu geben. Eine amerikanische Wissenschaftlerin einer renommierten Universität will dem Mysterium der weiblichen Lust zugrund gehen.

Ginseng als Libidohilfe

Mary Lake Polan, Leiterin der Gynäkologie und Geburtshilfe an der Stanford Medical School hat in ihrer  Doppelblindstudie über die Libidostörung der Frau ein neues Ginseng Präparat getestet und erstaunliche Resultate erzielt. Von den 100 teilnehmenden Frauen berichteten über 60 % der unter 48 jährigen über gesteigertes Verlangen. Das neue Medikament enthält neben Ginseng, die Aminosäure Arginin und verschiede Vitamine. Es bleibt abzuwarten ob das Mittel die deutsche Frau überzeugen kann. Der Hersteller wirbt mit einer Geld zurück Garantie bei Unzufriedenheit.

Bildnachweis: Konstantin Gastmann / pixelio.de

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